Energie sparen im Haushalt.
Kleine Änderungen im Alltag senken spürbar den Verbrauch. Diese Tipps helfen privaten Haushalten, sofort Strom, Wärme und Geld zu sparen.
Heizen & Lüften
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Raumtemperatur um 1 °C senken
Jedes Grad weniger spart rund 6 % Heizenergie. 20 °C im Wohnbereich, 17–18 °C im Schlafzimmer reichen meistens.
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Stoßlüften statt Fenster kippen
3–5 Minuten weit öffnen, mehrmals täglich. Gekippte Fenster kühlen die Wände aus und treiben die Heizkosten hoch.
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Heizkörper frei halten
Möbel, Vorhänge oder Verkleidungen vor dem Heizkörper blockieren bis zu 20 % der Wärmeabgabe.
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Nachts Rollläden und Vorhänge schließen
Reduziert den Wärmeverlust über die Fenster um bis zu 20 %.
Strom im Alltag
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Standby abschalten
Geräte mit Dauer-Standby (TV, Konsole, Drucker, Kaffeemaschine) über schaltbare Steckerleisten komplett vom Netz trennen. Spart pro Haushalt oft 50–100 € im Jahr.
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LED statt Halogen oder Glühbirne
LEDs verbrauchen rund 80 % weniger Strom und halten 15–25 mal länger.
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Kühlschrank bei 7 °C, Gefriere bei −18 °C
Jedes Grad kälter erhöht den Verbrauch um etwa 6 %. Regelmäßig abtauen — 1 cm Eis verdoppelt den Energiebedarf.
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Waschmaschine voll beladen, 30–40 °C genügen
Moderne Waschmittel reinigen auch bei niedrigen Temperaturen zuverlässig. Auf Vorwäsche meist verzichten.
Warmwasser & Küche
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Wasserkocher statt Herd
Für kleine Mengen Wasser bis zu 50 % effizienter als der Elektroherd.
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Deckel auf den Topf
Spart bis zu 65 % Energie beim Kochen. Passende Topfgröße zur Herdplatte wählen.
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Duschen statt Baden, Sparduschköpfe einsetzen
Ein Vollbad verbraucht 3–4 mal so viel Warmwasser wie eine kurze Dusche. Sparduschköpfe halbieren den Wasser- und Energieverbrauch beim Duschen.
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Warmwasserspeicher auf 55–60 °C
Höhere Temperaturen bringen keinen Komfortgewinn, kosten aber deutlich mehr Energie und fördern Kalkablagerungen.
Gut zu wissen
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Stromzähler regelmäßig ablesen
Wer seinen Verbrauch kennt, erkennt Ausreißer früh. Viele Netzbetreiber bieten kostenlose Smart-Meter-Portale.
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Energieberatung nutzen
In Österreich und Deutschland gibt es kostenlose Energieberatungen der Länder bzw. Verbraucherzentralen — lohnt sich vor größeren Investitionen.